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    Audio-Analytics: Wie das Engagement mit Audio 2 bis 3 Mal höher ist

    1. Februar 20267 Min. Lesezeit

    Die Daten zum Audio-Engagement sind einige der überraschendsten, die wir in den Dashboards unserer Kunden sehen. Nicht weil sie erfunden oder optimistisch sind, sondern weil sie eine echte Verhaltensänderung der Nutzer widerspiegeln: Wer einen Artikel hört, konsumiert ihn fundamental anders als wer ihn liest.

    Die Completion Rate: Die Metrik, die alles verändert

    Ein geschriebener Artikel mit 1.000 Wörtern wird von etwa 20 Prozent der Nutzer, die ihn öffnen, vollständig gelesen. Die anderen scrollen, überfliegen und brechen mittendrin ab. Das ist ein strukturelles Datum des digitalen Textkonsums.

    Derselbe Artikel im Audio-Format wird von 65 bis 75 Prozent der Hörer abgeschlossen. Der Unterschied ist nicht klein: Es ist das Dreifache. Wer einen Artikel hört, ist körperlich mit etwas anderem beschäftigt: Er fährt, macht Sport, kocht. Er kann nicht so leicht aufhören wie jemand, der auf einem Bildschirm liest.

    Die Sitzungsdauer verdoppelt sich

    Die durchschnittliche Sitzungsdauer für Nutzer, die den Audio-Player verwenden, ist etwa 2,3 Mal länger als für Nutzer, die denselben Inhalt ohne Audio lesen. Das hat direkte Implikationen für die Display-Monetarisierung: Mehr Zeit auf der Seite bedeutet mehr Impressionen, mehr Konversionsmöglichkeiten, mehr Daten für Retargeting.

    Vor dem Start des Audios war unsere durchschnittliche Sitzungsdauer 1 Minute 48 Sekunden. Nach sechs Monaten systematischen Audios haben Audio-Nutzer eine Durchschnittszeit von 4 Minuten 12 Sekunden. Die Nicht-Audio-Nutzer sind gleich geblieben.

    Welche Artikel in Audio am besten funktionieren

    • Langformat und Reportagen: durchschnittliche Completion Rate über 80 Prozent, das Audio-Format passt von Natur aus dazu
    • Kurznachrichten: hohe Completion Rate, aber geringerer Wert pro Hörvorgang, besser in Digests bündeln
    • Technische Artikel oder datenlastige Inhalte: niedrigere Completion Rate, Audio ersetzt das Nachschlage-Lesen nicht
    • Interviews: ausgezeichnete Completion Rate, das Dialogformat funktioniert gut in Audio
    • Leitartikel und Meinungen: sehr hohe Completion Rate, Audio verleiht der Unterschrift Persönlichkeit

    Wie man Daten für die Redaktionsstrategie nutzt

    Audio-Analytics dienen nicht nur der Messung, sondern der Entscheidungsfindung. Wenn Leitartikel eine Completion Rate von 85 Prozent haben und Kurznachrichten von 40 Prozent, hat die Redaktion konkrete Daten, um zu verstehen, wo sie mehr Ressourcen investieren soll.

    Um zu verstehen, wie man dieses höhere Engagement monetarisiert, lesen Sie unseren Leitfaden zur Monetarisierung von Audio-Content.

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